- 1881 - 1914
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Der eigentliche Ursprung des Gesangvereins Grunbach war im Jahre 1881 in Form
eines Militär- und Gesangvereins, der in den Kriegsjahren um 1914 als
Sängerabteilung des Turn- und Sportvereins
weitergeführt wurde.
- 1926
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Am 15.05.1926, also vor 75 Jahren, entschieden sich dann 31 Sänger der
Sängerabteilung des Turn- und Sportvereins
Grunbach im ehemaligen Gasthaus „Löwen” – heute steht dort die Kreissparkasse
– einen eigenen Gesangverein zu gründen.
Unter dem Namen „MGV-Grunbach” wurde die Eintragung im Vereinsregister beim
Amtsgericht Schorndorf vorgenommen. Als Chorleiter wurde Herr Oberlehrer Traub
gewählt, der bereits die Sängerabteilung des Turn- und Sportvereins geleitet
hatte. Im Gründungsjahr trat der junge Verein bei einer Weihnachtsfeier im
Gasthaus „Hirsch" erstmals auf.
- 1928
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Durch finanzielle Opfer der Mitglieder und durch Unterstützung einiger
ortsansässiger Firmen wurde schon im Jahre 1928 ein Flügel angeschafft. Dieser
wurde im gleichen Jahr beim Herbstkonzert feierlich eingeweiht.
Um den Chorvortrag zu bereichern, wurde am 12.12.1928 versucht, einen
Frauenchor zu gründen, der sich aus heute nicht mehr bekannten Gründen bald auflöste.
- 1932
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Der allgemeine wirtschaftliche Niedergang wirkte sich in den folgenden
Jahren auch in unserem Vereinsleben aus und erreichte 1932 seinen tiefsten Stand.
- 1934
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Das Jahr 1934 brachte durch die Anschaffung einer Vereinsfahne einen
neuen Aufschwung. Bei der Weihe der Fahne übernahm der Nachbarverein, der
MGV-Geradstetten, die Patenschaft.
- 1948
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Die Kriegsjahre gingen nicht spurlos am Vereinsleben vorüber. Der Verein
formierte sich 1948 wieder zum gewohnten Umfang.
- 1949, 1950
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Im Jahre 1949 wurde Herr Gottfried Zeyher zum neuen Vorstand gewählt.
Ihm ist es zu verdanken, dass der früher gewünschte Frauenchor am 19.04.1950
erneut gegründet wurde.
Bei der Gründungsversammlung waren 27 Sängerinnen anwesend. Als
Vorstand und Schriftführer wurde Frau Wilhelmine Bentele gewählt.
- 1951
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Das 25-jährige Jubiläum des MGV konnte unter Mitwirkung von befreundeten
Vereinen am 21.07.1951 festlich begangen werden. Der damalige Chorleiter Herr
Klingler hatte zum Festbankett des Jubiläums ein eigenes Chorwerk
„Osterspaziergang” zur Aufführung gebracht.
- 1953
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Ein weiterer kultureller Aufschwung begann 1953 mit Musikdirektor Franz
Storch. Unvergessen bleiben die Konzerte mit Herrn Storch, die beim Publikum
sehr beliebt waren.
In vielen Auftritten hat der MGV-Grunbach in der
„Storch’schen Chorvereinigung”, zusammengesetzt aus ca. 280 Sängerinnen
und Sängern aus Waiblingen, Rommelshausen und Winterbach mitgewirkt.
Zwei Höhepunkte der chorischen Arbeit, die in diese Zeit fallen, seien
noch erwähnt.
- 1958
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hat der MGV maßgeblich an der Gestaltung der „Grunbacher Heimattage” mitgewirkt.
- 1960
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wurde ein Wunschkonzert mit einem überaus breiten Angebot an heimatlichem Liedgut,
sowie aus der Operette mit 66 Chören zur Auswahl gestellt und aufgeführt.
Alle Erfolge und Höhepunkte des Vereins aufzuzählen würde zu weit
führen.
In den folgenden Jahren hat der Verein an Veranstaltungen des Silchergaues, des
Schwäbischen und Deutschen Sängerbundes und an Sängerfesten von anderen
Gesangvereinen teilgenommen. Kontakte zu Nachbarvereinen wurden durch gemeinsame
Veranstaltungen und Gegenbesuche gepflegt.
Feste Bestandteile im Veranstaltungskalender waren und sind die Herbstfeiern,
Familienfeier und Nikolausabend, Faschingsveranstaltungen, sowie das Rettichessen
und die Himmelfahrtswanderung und der Jahresausflug.
Die umfangreiche Palette im Vereinsleben war und ist vielfältig.
Besonders zu erwähnen ist das Doppelquartett. Aus dem
Kreise der Sänger haben sich 1960 8 Sänger unter der Leitung von Herrn
Erich Dobelmann zu einer erfolgreichen
Gesangsgruppe zusammengefunden. Das Doppelquartett wurde über die Orts-
und Landesgrenzen hinaus bekannt und ist
1971 in England anläßlich einer Einladung des Schwäbischen
Sängerbundes aufgetreten.
Der MGV hat sich auch mit Dingen beschäftigt, die nicht nur den Gesang betreffen.
So wurde auch schon in früheren Jahren Theater gespielt.
Auch Sport wurde betrieben. Bis heute ist eine Gymnastikgruppe Bestandteil
des Vereins.
- 1971
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Ein wichtiger Schritt im Blick auf die Zukunft erfolgte mit der Gründung
des Kinderchores am 26.02.1971. Der damalige Chorleiter, Herr Friedemann Beck,
konnte 67 begeisterte Kinder zur ersten Chorprobe begrüßen. Doch da die
Altersstufe bis zum Hauptchor noch zu groß war, wurde noch ein Jugendchor,
ebenfalls unter der Leitung von Herrn Friedemann Beck gegründet.
- 1976
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Der Verein zählte 1976 ca. 220 Mitglieder. Der Kinder- und Jugendchor mit ca.
80 Kindern und Jugendlichen war in dieser Zahl nicht enthalten.
- 1974
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Auch in der Vereinsleitung gab es in dieser Zeit einige Veränderungen.
So wurde 1974 mit Frau Erna Winger erstmals eine Frau zur stellvertretenden Vorsitzenden
gewählt.
- 1979
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Im Jahre 1979 übernahm
Herr Hans Fischer das Amt des 1. Vorsitzenden vom damaligen Vorsitzenden Herrn
Max Restle.
Höhepunkte der „Ära Beck” waren ein Opernkonzert, gemeinsame
Konzerte mit dem MGV Geradstetten und dem Akkordeonspielring, 1976 ein großes
Jubiläumskonzert zum 50- jährigen Bestehen des MGV Grunbach und speziell für die
Frauen die Teilnahme an zahlreichen Konzerten auf Gauebene und darüber hinaus.
- 1991, 1993, 1994
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Ganz neue Akzente setzte Herr Gunter Maier, der den Chor 1991 übernahm.
Ein glanzvoller Start gelang 1993 mit Mozarts „Requiem” im Mai , das zusammen
mit Chören aus der Partnerstadt Gournay-en-Bray hier und in Frankreich
aufgeführt wurde.
- 1996
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Es folgten 1996 das „Oratorium Gallia” von Gounod anläßlich
der Partnerschaftsfeiern mit der ungarischen Gemeinde Etyek dort und in Remshalden,
die szenische Aufführung
„Die Ruinen von Athen” von Beethoven und das „Schicksalslied” von Brahms.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Gesangverein Grunbach einen Ruf erworben,
der weit über das hinaus ging, was von einem Chor aus der Provinz erwartet wird.
Aus der langjährigen „Herbstfeier”, die einen eher rustikalen Charakter hatte,
ist längst ein anspruchsvolles Sommerkonzert im Innenhof des Grunbacher Bürgerhauses
geworden.
- 1997
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Im Sommer 1997 wurde dort ein Musical–Konzert mit Melodien von Andrew Lloyd
Webber und George Gershwin aufgeführt.
- 1999
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Im Sommer 1999 folgte ein Konzert mit Liedern der 20-ziger und 30-ziger Jahre.
- 2000
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Am 19. März 2000 feierte der Frauenchor sein 50-jähriges Jubiläum und beging
dies mit einer festlichen Matinee in der Turnhalle der Grundschule Grunbach. Hier
wurden, zusammen mit dem befreundeten Frauenchor aus Oberkochen, Volkslieder
von Walter Schneider, Auszüge aus Cats, sowie eine Mittelmeerreise von Willy
Trapp dargeboten.
- 2001
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Auch im Jubiläumsjahr 2001 hatte sich der Gesangverein Grunbach
einiges vorgenommen. Am 14. Juli wurde ein Jubiläumskonzert mit einem großen
Querschnitt der Oper „Freischütz” von Carl Maria von Weber mit Solisten und
Orchester im Innenhof des Bürgerhauses aufgeführt, sowie am 25. November ein
Kirchenkonzert mit der „Messe in D-DUR” von Antonin Dvorák in der katholischen
Kirche in Grunbach
- 2002
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Im Jahr 2002 übernahm Irene Laupheimer die Vorstandschaft von Hans Fischer.
- 2008
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In diesem Jahr wurde eine „nicht ganz gewöhnliche Werbeaktion” gestartet
um neue Mitsängerinnen und Mitsänger zu werben. Diese Aktion verlief sehr
erfolgreich. Insgesamt konnten einige neue Sängerinnen und Sänger geworben werden.
Damit besteht der Chor nun aus über 70 Sängern.
Gleichzeitig haben wir uns entschlossen, den Verein zu modernisieren. Als äußeres
Zeichen haben wir uns in „DER CHOR Gesangverein Grunbach e.V.” umbenannt.
- 2009
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Gerhard Sigler übernimmt den Vorstand von Irene Laupheimer.
Die Tradition der „Sommerkonzerte” wird bis heute gepflegt. Mit der
„Schönen Helena“ und „Orpheus aus der Unterwelt” von Offenbach, Opernchören
von Verdi, Bizet’s Carmen, Melodien aus dem „Zigeunerbaron” und aus der „Fledermaus”
von Strauss, mit Opernchören von Mozart, Auszügen aus Musicals von Andrew Lloyd Webber,
dem Sommerkonzert 2008 unter dem Motto „Sommernachtstraum” und dem Sommerkonzert
2009 mit dem Titel „Liebesfreud – Liebesleid” werden jährlich Höhepunkte gesetzt,
die auch von unserem Publikum begeistert aufgenommen werden.